Kraftdiagnose und Analyse

 

 

Kräfte zu messen und zu vergleichen ist seit Jahrhunderten in vielen Kulturen beliebt, letztlich auch immer die zuerst gestellte Frage aus dem Studioalltag, wieviel man drücke, wieviel Liegestütze man hinbekommt. Nur gehören derartige Demonstrationen in den Zirkus, auf den Jahrmarkt oder in den Sprachjargon der jeweiligen Trainierenden. Dies hat bei weitem nichts mit Kraftdiagnostik bzw. die Analyse des Ist-Zustandes des jeweiligen Sportlers oder angehenden Trainierenden zu tun.   

 

Zu aller erst sollte man sich, in der Hinsicht, verdeutlichen, welche Erscheinungsformen der Kraft es gibt und was davon am sinnhaftesten für die Beurteilung, Analyse und letztlich auch Schlussfolgerung bezgl. der Erstellung eines Trainingsplanes ist. Muskelkraft definiert man im Allgemeinen als die Fähigkeit, durch verschiedene Arbeitsweisen der ­Muskulatur Widerstände zu, ihnen entgegen zu wirken oder sie zu halten. Dies bezeichnet man, in derselben Reihenfolge, als konzentrisch, exzentrisch oder statisch.  Muskelkraft ist somit die Fähigkeit, den Körper oder ein Objekt zu beschleunigen, zu bremsen oder stabil zu halten. Zumeist ist es, insbesondere im Fall des Trainings, eine Kombination aller drei Formen.

 

 

Was beabsichtige wir aber nun, wenn wir die Kraft eines Trainierenden analysieren? Zum einem geht es uns, in erster Linie um die Bestandsaufnahme der aktuellen Kraftfähigkeit, daraus ergibt sich eine leistungs- oder gesundheitsorientierte Einordnung und Bewertung der Kraftleistung, worauf hin wir Trainingsempfehlungen ableiten um aus den Ist-Zustand einen Soll-Zustand zu schaffen. Des Weiteren geht es uns, aber auch im Interesse des Trainierenden um die Kontrolle seiner Kraftentwicklung.

 

 

Sieht man sich die verschiedenen Arbeitsweisen der Muskulatur an, ergibt sich daraus, am zielführensten eine Kombination dieser 3, was auch den meisten Übertrag auf die Trainingspraxis hat. Eine Wiederholung im Krafttraining ist zumeist eine Kombination aller drei, wobei man sicher die einzelnen Phasen mehr oder weniger betonen kann. Somit macht für uns eine dynamische Bewegung, wie das Heben und Herunterlassen eines Gewichts, auch am Gerät, am Ende sorgt immer, neben der Last auch die Schwerkraft, für den nötigen Widerstand, am meisten Sinn.

 

 

Im Grunde, geht es uns, je nach Sportler um die Maximierung oder eben Optimierung seiner Leistung. Lange Zeit nutzte man, diverse Gerätschaften, wo statisch entgegengehalten wurde, wo aber jeglicher Übertrag auf den Alltag fehlte oder Maximalkrafttest, die nicht unbedingt maximal ausgeführt werden mußten, man Schlussfolgerungen aus Tabellen, die wiederum auf statistischen Erhebungen fußten, um die Kraft des Jenigen fest zu stellen. Aber schon der Genauigkeit und aus Gründen der Vermeidung unnötiger Höchst- oder Überbelastungen muß man das kritisch sehen.

 

 

 

Somit hat sich in den letzten Jahren das sogenannte „Velocity-based Strength Training“ als Goldstandart etabliert. Man hat erkannt das die Geschwindigkeit der Bewegungsausführung der bessere Marker zur Ermittlung der Kraftfähigkeit dient. Kraft ist die Summe aus Masse mal Beschleunigung. Diese Formel sollte bei den meisten aus dem Physikunterricht präsent sein. Es gibt verlässliche Studien, welche die Dauer der Muskelspannung und den Grad der Erschöpfung in Korrelation setzen, womit die Dauer einer Wiederholung die entscheidende Messgröße wird. In diesen Studien erkannte man den Zusammenhang zwischen den prozentualen Anteil am einmal bewältigbaren Maximalgewicht und der Bewegungsgeschwindigkeit in Meter pro Sekunde.

 

 

Schließlich ergibt sich eine recht günstige, überaus genaue Meßmethode mittels eines Geschwindigkeitssensor, welcher anhand der Last, der Bewegungsgeschwindigkeit und der Genauigkeit wegen, mehrerer durchgeführter Wiederholungen den genauen Ist-Zustand des Sportlers ermittelt. Wir selbst arbeiten und entschieden uns für ein in Magdeburg ansässiges Unternehmen und nützen den VmaxPro zur Ermittlung der Kraftfähigkeit. Mit diesem Werkzeug und dem dazu gehörige Programm gelingt uns nicht nur die zielgenaue Ermittlung Deiner Kraft, sondern es gibt auch noch eine Technikanalyse her.

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